fucking thoughts

September 19, 2012 § 21 Kommentare

Alles Denken ist unmoralisch. Sein Wesen selbst ist Zerstörung.

Lord Illingworth

Nur ein kleiner Moment verändert alles, in deinem Kopf. Eigentlich ist alles in Ordnung, und dann diese eine „Sache“. Das Spiel beginnt. Der Gedankenraum fühlt sich und die „Sache“ nimmt fast 100% des Raumes in Anspruch. Man ist abgelenkt und nicht mehr bei der Sache. Man hat auch keine Lust mehr auf das was man gerade tut. Wieso ist das passiert? Was soll ich jetzt tun? War es Unbedeutend oder doch Bedeutend? Erwartet man jetzt etwas von mir? Muss ich etwas tun oder kann ich einfach in Ruhe darüber nachdenken?

Auch das Denken schaden bisweilen der Gesundheit.

Aristoteles

Das fatale sind die Gedankengänge an sich. Sie verzweigen sich und werden irgendwann sogar unrealistisch, das merkt man aber erst hinterher oder gar nicht. Man fängt bei etwas unbedeutendem, simplem an. Nach weniger als 5 Minuten ist man zu tiefst betrübt, niedergeschlagen, traurig oder unzufrieden. Obwohl absolut nichts in der Zeit passiert ist. Außer Gedanken. Das Spiel mit den Gedanken, nicht Jeder ist dafür gemacht.

Manche Menschen würden eher sterben als nachdenken. Und sie tun es auch.

Bertrand Arthur William Russell

Was also tun. Einfach abwarten und sehen wie sich die Sache entwickelt? Oder irgendwie nachhaken? Schweigen ist Silber, Reden ist Gold. Für mich völlig falsch. Ich behalte sie lieber für mich. Meine Gedanken. Vielleicht aus Angst über die Reaktion meines Gegenübers. Also, warte ich ab. Es gibt Menschen die sofort Gespräche suchen und alles sofort geklärt haben wollen. Will ich auch, kann ich aber nicht. Dementsprechend wird gewartet und ich gehe weiter spazieren. In meiner Gedankenwelt. Ob gewollt oder nicht, der Weg ist lang.

Das Denken macht die Größe des Menschen aus.

Blaise Pascal

Eigentlich wollte ich über nichts Spezielles schreiben, habe es aber unbewusst doch wieder geschafft. Beim Schreiben Dinge verarbeiten oder über Dinge nachdenken beeinflusst das Schreiben ziemlich. Ich merke gerade wie durcheinander das ganze hier scheinen muss. Für mich macht es Sinn. Aber für dich?

Dann war das hier halt ein kleiner Einblick, in die komplexe und zerstreute Gedankenwelt Meinerseits.

Denken ist reden mit sich Selbst.

Immanuel Kant

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Kunst?

September 17, 2012 § Ein Kommentar

Epiktet

September 15, 2012 § 19 Kommentare

SEI DIR ÜBER DAS WESEN DER DINGE IM KLAREN (3)

Bei allem, was dir Freude macht, was dir nützlich ist oder was du gern hast, denke daran, dir immer wieder zu sagen, was es eigentlich ist. Fang bei den unbedeutendsten Dingen an. Wenn du zum Beispiel an einem Topf hängst, dann sage dir: «Es ist ein einfacher Topf, an dem ich hänge.» Dann wirst du dich nämlich nicht aufregen, wenn er zerbricht. Wenn du dein Kind oder deine Frau küßt, dann sage dir: «Es ist ein Mensch, den du küßt. » Dann wirst du deine Fassung nicht verlieren, wenn er stirbt.

SPIEL DEINE ROLLE GUT (17)

Erinnere dich, daß du ein Schauspieler in einem Drama bist; deine Rolle verdankst du dem Schauspieldirektor. Spiele sie, ob sie nun kurz oder lang ist. Wenn er verlangt, daß du einen Bettler darstellst, so spiele auch diesen angemessen; ein Gleiches gilt für einen Krüppel, einen Herrscher oder einen Durchschnittsmenschen.

Denn das allein ist deine Aufgabe: die dir zugeteilte Rolle gut zu spielen; sie auszuwählen, ist Sache eines Anderen.

Auszug aus: HANDBüCHLEIN DER MORAL

Von: Epiktet

Epiktet (Epik’tet, griechisch Ἐπίκτητος Epíktētos, lateinisch Epic’tetus; * um 50 in Hierapolis in Phrygien; † um 125 in Nikopolis in Epirus) war ein antiker Philosoph. Er zählt zu den einflussreichsten Vertretern der späten Stoa. Als Sklave gelangte Epiktet nach Rom, wo er in Kontakt mit stoischen Lehren kam und auch selbst zu unterrichten begann. Aus Rom vertrieben begründete er in Nikopolis eine Philosophenschule, an der er bis zu seinem Tod lehrte. Da Epiktet selbst keine Werke verfasste, ist seine Philosophie nur in den Schriften seines Schülers Arrian überliefert, der seine Vorlesungen aufzeichnete.

Seine Lehre behandelt vor allem ethische Fragen und stellt die praktische Umsetzung philosophischer Überlegungen in den Vordergrund. Im Zentrum seiner Ethik stehen die innere Freiheit und moralische Autonomie eines jeden Menschen. Epiktet trennt strikt zwischen Dingen und Zuständen, die sich außerhalb der menschlichen Macht befinden und daher als gegeben angenommen werden müssen, und solchen, die das Innerste des Menschen betreffen und daher ausschließlich Gegenstand seines Einflusses sind. Außerdem entwickelt Epiktet ein Konzept der sittlichen Persönlichkeit, die nach seiner Ansicht das Wesen des Menschen darstellt.

Quelle: Wikipedia

deal with it

September 15, 2012 § 11 Kommentare

Lernen mit neuen, dir unbekannten, Situationen umzugehen ist nicht so einfach. Ich muss gerade mit vielen neuen Situationen zurecht kommen, oder lernen damit umzugehen. Und merke das dies wirklich nicht sehr leicht ist.

Aber so ist das nun mal. Deal with it!

Manchmal habe ich das Gefühl ich denke einfach zu viel. Durch das viele Denken wird alles noch komplizierter oder schwerer. Ich habe auch das Gefühl das es nur mir so geht. Als wäre ich die Einzige auf der Welt die sich nur Anhand ihrer Gedanken verrückt macht.

Gibt es Situationen mit denen man nie zurecht kommen wird? Was tut man dann?
Deal with it or what?

Sollte ein Pessimist versuchen mal optimistisch zu sein? Geht das überhaupt?

Wie macht man das? Oder wie machen Andere das?

Wenn mir Jemand des Rätsel Lösung verraten könnte, wäre mir echt geholfen.

Ansonsten: I must deal with it!

 

Unordnung gehört zum Pessimist sein dazu, da können wir nichts für.

Zdzislaw Beksinski

September 10, 2012 § 21 Kommentare

Zdzislaw Beksinski

Ganz großer Mann!
Tolle Werke.
Einfach mal bei Google nach Bildern gucken.

http://en.wikipedia.org/wiki/Zdzis%C5%82aw_Beksi%C5%84ski

Mark Lanegan – Wedding dress

September 10, 2012 § 6 Kommentare

Wahrscheinlich der beste Song den ich jemals gehört habe!

Nichts ist Nichts

September 9, 2012 § 3 Kommentare

Was soll man schreiben, wenn man nicht weiß, was man schreiben soll?

Man schreibt einfach nichts.
Oder, man schreibt, dass man nicht weiß, was man schreiben soll.

Wäre es besser nichts zu schreiben, als zu schreiben, dass man nicht weiß, was man schreiben soll?
Oder schreibt man doch besser, dass man nicht weiß, was man schreiben soll, bevor man nichts schreibt?

Ich könnte auch einfach „nichts“ schreiben.
Also, nicht einfach nichts schreiben, sondern „nichts“ schreiben.
Nichts ist immerhin ein Wort, was wiederum komisch klingt, denn dann ist „nichts“ doch nicht einfach nichts. Es ist ein Wort.

Wenn nichts nichts wäre, dann dürfte es „nichts“ gar nicht geben, was für „nichts“ irgendwie logisch klingt.
Nur hätten wir dann kein Wort dafür und wüssten nicht, wie man „nichts“ ausdrückt, wenn da wirklich mal nichts ist.

Andererseits, wenn ich so recht überlege, gibt es „nichts“ gar nicht.
Angenommen, man sieht mal wirklich nichts, dann heißt das ja nicht automatisch, dass da auch nichts ist.

Wofür braucht man eigentlich ein Wort für etwas, das gar nicht existiert?

Bild

Wo bin ich?

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